Berührende Lesung zum Thema Flucht und Asyl

Die Not von Flüchtlingen einst und jetzt brachten Petra Eisend (links) und Elke Tober-Vogt in Wort und Musik nahe. Foto: Ursula Lux @Mainpost

Die Not von Flüchtlingen einst und jetzt brachten Petra Eisend (links) und Elke Tober-Vogt in Wort und Musik nahe. Foto: Ursula Lux @Mainpost

Das IBF war gut besucht, als vergangenen Donnerstag Elke Tober-Vogt und ich mit meinen Handpans und einer Oceansdrum eine Veranstaltung im Rahmen der Schweinfurter Frauenwochen gestalten durften.

Ursula Lux war als Redakteurin vom Schweinfurter Tagblatt da und hat den folgenden Bericht dazu geschrieben.

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Petra Eisend Hang Performance beim deutschlandweiten Ausstellungsprojekt „Zeitgleich-Zeitzeichen“ in Schweinfurt

Ausstellungsprojekt-Zeitgleich-Zeitzeichen-01

Im Eingangsbereich der Heilig-Geist-Kirche steht ein Gewächshaus, überzogen von einer grün schimmernden Kunststofffolie. Links und rechts liegen Kleider, auf einen Haufen geworfen. Rings um das Gewächshaus ist eine Schnur festgezurrt, an der aufgereiht weitere Kleidungsstücke feinsäuberlich angeklammert sind. Die Besucher kommen herein, bleiben stehen, betrachten die Installation. In die Stille hinein ertönt ein Gong. Der Klang breitet sich aus, es schält sich ein Rhythmus heraus. Da beginnt Petra Blume zu sprechen, es beginnt die „Suche nach einem Inhalt“, eine Art „Dauerwehgesang“.

Die Performance ist Teil des deutschlandweiten Ausstellungsprojektes „Zeitgleich-Zeitzeichen“, das von Mitgliedern des Bundesverbandes Bildender Künstler (BBK) veranstaltet wird. In Unterfranken zeigen regionale Künstler in zehn Kirchen unter dem Titel „Schöpfer und Geschöpf – Ein Gewächshaus im Kirchenraum. Ein Experiment“ ihre Kunst. Petra Blume hat sich der Konzept-Kunst verschrieben.

Dabei stehen der geistige Vorgang, das Konzept und die Vorgehensweise des Künstlers im Mittelpunkt, nicht ein fertiges Endprodukt. Die Enthüllung des Kunstobjektes ging denn auch mit einer Performance einher. Klang (Petra Eisend, Schlagwerk und Dirk Rumig, Holzblasinstrumente), Tanz (Lisa Kuttner) und Texte (Petra Blume) waren miteinander verwoben, ergänzten einander, bildeten weitere Dimensionen des Gesamtwerkes.

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Wir lieben trommeln

Wir lieben trommeln

Wir lieben trommeln

Beim Trommelfest in der Dr. Pfeiffer-Grundschule zeigen die Schüler ihr Können

„Wir lieben trommeln!“ Die strahlenden Gesichter sprechen Bände. In der übervollen Aula der Dr.-Pfeiffer-Grundschule und Pestalozzischule in Oberndorf beginnt das Trommelfest. An den Wänden hängen bunte Bilder von Trommeln, die die Kinder gemalt haben.

Viele Eltern und Geschwister waren an diesem Abend gekommen, um zu erleben, was die Kinder seit Schuljahresbeginn im Trommelprojekt erarbeitet haben. Jeden Dienstag kommt die Perkussionistin Petra Eisend aus Schweinfurt einen ganzen Vormittag in die Schule und trommelt mit jeder Klasse eine halbe Stunde. Eine Klassenlehrerin ist immer mit dabei.

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P.E.G. World Weltmusik mit fränkischem Dialekt

PEG-World

P.E.G. World Weltmusik mit fränkischem Dialekt

Quicklebendige, expressive Rhythmen: Die Band P.E.G.-World brachte verschiedene musikalische Stilrichtungen auf die Bühne des Haunschen Hofes.

Zwei seltsame „Schildkröten“ aus Metall sorgten bei den Jazznächten des Salzunger Kulturvereins für Furore. Die außergewöhnlichen Trommelinstrumente, aus der Schweiz stammend und Hang genannt, bestehen aus zwei aneinander befestigten Halbkugeln, in deren oberen Hälfte Tonfelder eingefügt sind. Sie spielten eine schlagende Rolle bei den ausgeklügelt modellierten Jazz-Soundcollagen von P.E.G.-World.

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Benefizkonzert: Ungeprobt geht auch

Vollblutmusiker: Elke Neugebauer und Ed Sperber in vorderster Front beim Benefizkonzert in der Disharmonie. Foto: Uwe Eichler

Vollblutmusiker: Elke Neugebauer und Ed Sperber in vorderster Front beim Benefizkonzert in der Disharmonie. Foto: Uwe Eichler

Das Leben ist kein Ponyhof“: Die Eigenkomposition von Mad Bob liegt symbolträchtig auf dem Noten-Ständer, beim Benefizkonzert in der Disharmonie. Eine Erinnerung daran, dass es, bei all den meist locker abgehandelten Luxusproblemen hierzulande, auch noch die ganz großen Katastrophen gibt: Petra Eisend und ihre Band „P.E.G. World“ haben spontan befreundete Musiker zusammengerufen – sie spielen zu Gunsten der Opfer des „Jahrtausend-Sturms“ und der verwüsteten Ortschaften auf den Philippinen.

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